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Definition & Geschichte Was ist der Yogastil Ashtanga Yoga?

Ashtanga Yoga gehört zu den körperbezogenen Yoga-Praktiken (Hatha-Yoga). Es zeichnet sich durch die dynamische und kraftvolle Ausführung der Asanas aus, die mit dem Atem synchronisierten werden. Die Asanas werden immer und ohne Ausnahme in einem Bewegungsfluss nach einer gleichbleibenden Reihenfolge eingenommen, die sogenannten 6 Serien. Die Asanas werden dabei von Serie zu Serie schwieriger.

Übersetzt man das Sanskrit Wort Ashtanga wörtlich, so bedeutet es „Acht Glieder“ (Ashtu = Acht, Anga = Glieder).
Der sogenannte achtgliedrige Pfad findet sich in einem der wichtigsten Yoga Philosophie Texte wieder, dem Yoga Sutra von Patanjali. Dieser beschreibt den achtgliedrigen Pfad als den Weg, der zur Selbstverwirklichung und Erlösung führen kann.

Folgende Wege oder Schritte sind dabei zu gehen bzw zu beachten:

  • Yama – Ethische Disziplin
  • Niyama – Selbstbeobachtung
  • Asana – Körperübungen
  • Pranayama – Atemkontrolle
  • Pratyahara – Zurückziehen der Sinne
  • Dharana – Konzentration
  • Dhyana – Meditation
  • Samadhi – Zustand von Freude und Frieden > Erlösung

 

Nach Amerika und Europa kam Ashtanga Yoga durch den Guru Sri K. Pattabhi Jois. Dieser wiederum wurde vor allem von T. Krishnamacharya unterrichtet. Ab den 1960ern begannen amerikanische Schüler von Pattabhi Jois, Ashtanga Yoga in die westliche Welt zu bringen und dort zu verbreiten und eigene Ashtanga Yoga Schulen zu gründen. Pattabhi Jois, geboren 1915 in Indien, starb 2009 im Alter von 93 Jahren.

 

Besonderheiten Die Benefits von Ashtanga Yoga

Im Mittelpunkt der Yogapraxis stehen die Asanas, die das Herz-Kreislauf-System in Schwung bringen sollen und die Durchblutung anregen. Dadurch kann im Körper Energie freigesetzt werden und eben dieser Körper langfristig gestärkt werden.

Jede der sechs Serien im Ashtanga Yoga besteht aus einer festen Anzahl von Positionen (Asanas), die jeweils genau fünf Atemzüge lang gehalten werden. Der Atemrhythmus in Kombination mit den Bewegungen wird dabei ganz genau vorgegeben. Während der Yoga-Einheit haben alle Yogis den gleichen Übungsplan, der Lehrer betreut aber jeden einzelnen und achtet auf saubere Ausführung.

 

Was kann ich von einem Ashtanga Yoga Retreat erwarten?

Ashtanga gilt als einer der schwierigsten und physisch anspruchvollsten Yoga-Stile überhaupt. Er erfordert viel Geduld und Disziplin und es ist völlig normal und auch so gedacht, dass man an einer Serie Monate oder sogar Jahre arbeitet und übt.

Häufiges Scheitern und Willenskraft gehören zum Ashtanga Yoga dazu. Ashtanga Yoga will unter anderem Demut lehren und den Übenden an seine Grenzen bringen. Als Belohnung steht am Ende eines Ashtanga Yoga Retreats ein kräftigerer, flexiblerer Körper und vielleicht sogar ein weiterer Pfad auf dem Weg zur Erlösung.

 

Ist Ashtanga Yoga für mich geeignet?

Als Einsteiger solltest man Ashtanga Yoga auf jeden Fall nur mit Anleitung machen.
Die Praxis ist intensiv und technisch anspruchsvoll. Das Tempo ist sehr hoch und es finden auch viele Sprünge statt. Man muss also sehr konzentriert üben und viel  Kraft und Zeit für die Praxis aufwenden. Das kann ohne die Unterstützung eines Fachmanns auch mal schiefgehen. Für fortgeschrittene Yogis kann es eine wunderbare und intensive Erfahrung sein und die eigene Praxis sehr positiv verändern.